Systemische Supervision
Systemische Supervision für Einzelne, Gruppen und Teams: Reflexion beruflicher, privater, ehrenamtlicher Situationen, Erweiterung und Verbesserung von Handlungsmöglichkeiten
Das Fallbeispiel einer Schulklasse und ihres Lehrers wird Ihnen verdeutlichen, worum es in der Systemischen Supervision geht und welche Möglichkeiten zur Konfliktlösung sich durch sie ergeben.
Ein Fallbeispiel:
In einer Gymnasialklasse fällt ein Schüler ständig auf, weil er Mitschüler anpöbelt, tätlich wird, Lehrer beschimpft, Anweisungen nicht befolgt, Leistungen verweigert und neuerdings auch randaliert, wobei es zu Sachbeschädigungen kommt.
Immer wieder ist der Klassenlehrer mit Klagen konfrontiert, sowohl von Kollegen, die in der Klasse unterrichten bzw. Aufsicht führen, als auch von Schülern und neuerdings von Eltern. Der Schulleiter weiß von den Auffälligkeiten, die Eltern des Schülers wurden zu einem Gespräch geladen, das eher kontraproduktiv verlief. Der Schüler selbst wurde mehrfach gemahnt und mit Ausschluß von der bevorstehenden Klassenfahrt bedroht.
Was ist zu tun? Wie soll sich der Klassenlehrer verhalten? Wie die Schule?Hier ist systemische Supervision angebracht. In der Fall- und Teamsupervision wird durch Wechsel der Perspektiven erarbeitet, welche Muster sich abzeichnen, wo Zuständigkeiten und Ressourcen liegen, wie diese sinnvoll eingesetzt und genutzt werden. So können Wege für Veränderungen eröffnet werden, die für alle Beteiligten akzeptabel und hilfreich sind.

